Musikverein Bonstetten zu Gast in Langweid

Am Samstag, 14. November 2015 ist der Musikverein Bonstetten zu Gast in Langweid am Lech. Gerne folgen die Stauffersberger Musikanten der Einladung des dortigen Musikvereins und wirken am diesjährigen Herbstkonzert mit. Wer also einen Vorgeschmack auf das Dreikönigskonzert 2016 bekommen möchte, ist herzlich eingeladen, das ein oder andere Stück bereits am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr in der Dreifachturnhalle Langweid zu hören. Die Stauffersberger Musikanten sowie die Gastgeber aus Langweid freuen sich auf Sie!

 

Kabarett 2016 – „Bobbe mit seinem Programm Facklfotz’n“

Von Geburt an ist nicht nur seine Körpergröße gut gewachsen – Nein, auch seine Nase hat vaterbedingt eine Dimension erlangt, die eher zu einer Sau als einem Menschen passt und fast das ganze Gesicht beansprucht. Doch der Kabarettist Bobbe alias Robert Ehlis, ist mit dieser Facklfotz’n in Bayern keineswegs vom Aussterben bedroht.
Sein Programm feierte im März 2015 Premiere und schon konnte er damit 2 wichtige Kabarettpreise gewinnen. Zum Einen ist er Publikumspreisträger des Oberpfälzer Kabarettpreises 2015 und zum Zweiten gewann er den Ostbayerischen Kabarettpreis 2015. In seinem ersten Kabarettprogramm „Facklfotz’n“ zeigt er auf, das selbige in allen erdenklichen Situationen des Leben zu beobachten sind. Sei es beim Kesselfleischessen tief drin im bayrischen Wald, im Tonfall eines Liebesliedes, beim Kauf eines Lebkuchenherz für die scharfe Frau im Dirndl, oder sogar beim lachenden Publikum, wo immer wieder grunzende Fackl  lauern. Warum ihn die kindliche Begegnung mit dem echten Nikolaus, seine Erfahrungen hinsichtlich Hochzeitsfeiern, die Erkenntnis dass man als Lausbua immer den Kopf aus der Schlinge ziehen kann geprägt haben und was Glückwunschtexte in Tageszeitungen damit zu tun haben, wird gestenreich aufgezeigt und anhand von Kracherl, Rawern und Tausendhaxler daran erinnert, wie schön doch unsere Sprache ist!

Und das alles wird wieder im Maifest des Musikvereins Bonstetten geboten. Am Freitag, den 6. Mai 2016 um 20 Uhr im Maifeststadl.

Karten gibts es ab Anfang Mitte April 2016 bei der „Eggers Backstube“ (Hauptstr.), unter der Telefonnummer 08293 / 3889508 oder unter karten@mv-bonstetten.de. Ein Tipp: Rechtzeitig sich Karten beschaffen….

Vereinsjugendsammlung 2015

Einladung an alle Vereinsmitglieder des Musikvereins Bonstetten unter 27 Jahren zur Vereinsjugendsammlung 2015:

Termin: Samstag, den 31.Oktober 2015 um 16:00 Uhr Musikheim Bonstetten (Bahnhofstr. 4)

Tagesordnung:

1. Bericht des Jugendleiters

2. Entlastung der Vereinsjugendleitung

3. Neuwahl des Vereinsjugendleiters

4. Neuwahl des Jugendvertreters

5. Sonstiges / Wünsche und Anträge

Anträge bitte schriftlich bis 24. Oktober.2015 einreichen.

 

Michael Müller

Vereinsjugendleiter Musikverein Bonstetten

Vom Malzboden bis zum Tiefbrunnen – Besichtigung der Brauerei Riegele

Über 30 Teilnehmer hatten sich für den Ausflug des Musikvereins Bonstetten angemeldet. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Brauerei Riegele in Augsburg.

Die Riegele BierKult(o)ur startete mit einer kurzen Begrüßung durch den Riegele-Bierbotschafter, einer Einführung in die Geschichte der Braukunst, einem Abriss der Riegele Firmen-Historie und zuletzt ein aktueller Image-Film der Riegele-Mitarbeiter. Heute ist das Brauhaus Riegele die größte Privatbrauerei Augsburgs und in fünfter Generation noch immer vollständig in Familienbesitz.

Danach ging es erst einmal hoch hinaus. Über 100 Stufen musste die Gruppe erklimmen um den Malzboden zu erreichen, wo sich die erste von insgesamt elf Phasen der Biermanufaktur abspielt, das Mälzen. So nennt man den Veredelungsprozess, bei dem die Gerste zu Malz wird, das einer der vier Rohstoffe für die Bierherstellung ist. Dass Hopfen, Hefe und Wasser die anderen drei Grundzutaten darstellen, war allen Teilnehmern bekannt. Dass aber Augsburg schon seit 1156, also lange vor dem allgemein bekannten Reinheitsgebot von 1516, nach einem kaiserlichen Reinheitsgebot Bier braute, überraschte doch die meisten.

Nach dem Malzboden ging es wieder treppab, vorbei an der Schrotmühle, die das Malz in feines Malzmehl verwandelt. Danach beginnt der alles entscheidende Maischvorgang im historischen Jugendstilsudhaus: Das Malzmehl wird mit Wasser vermischt, die Maische entsteht. Anschließend wird diese geläutert, d.h. in flüssige und feste Bestandteile getrennt. Für die Bierherstellung werden nur die flüssigen Bestandteile, die Würze, benötigt. Die festen Kornrückstände, der sog. Treber, wird z.B. als natürliches Tierfutter verwendet. Die beim Läutern gewonnene Würze wird jetzt rezepturabhängig erhitzt, der spätere Stammwürzegehalt wird so festgelegt. Um später den Gärungsprozess zu ermöglichen, kühlt der Braumeister die Würze nach der Zugabe des Hopfens ab. Bei Riegele wird ausschließlich Hopfen aus der Hallertau verwendet. Hopfensorte, -menge und der Zeitpunkt der Zugabe sind stark spezialitätenabhängig – und bestimmen maßgeblich Geschmack, Schaumkrone und Haltbarkeit des Bieres.

Aus dem warmen Sudhaus ging es nun weitere Stockwerke nach unten, zur brauereieigenen Hefereinzucht. Hier werden auserlesene Hefestämme gezüchtet, die der abgekühlten Würze zugegeben werden – und der Gärprozess, bei dem der Malzzucker in Alkohol umgewandelt wird, kann beginnen. Am Ende der Gärung setzt sich die Hefe ab. Dabei wird in obergärige Hefe unterschieden, die sich nach oben absetzt und in untergärige Hefe, die langsam nach unten absickert. Nach Entfernung der Hefe wird das Bier in die tiefen Bierkeller des Brauhauses gefüllt, um zu reifen und zu lagern, so dass sich der gewünschte Geschmack je nach Spezialität entwickeln kann.

Die Riegele BierKultu(o)r führte die Gruppe direkt zwischen den riesigen Lagertanks hindurch. Tief im Riegele-Keller herrschten nur noch Temperaturen um die 0°C und die Teilnehmer mussten bei diffusen Lichtverhältnissen über unzählige Schläuche und Leitungen steigen, die quer über den Boden des Lagerkellers verlaufen. Belohnt wurden die „Strapazen“ mit einer Kostprobe des unfiltrierten Riegele-Kellerbieres. Danach ging es wieder rauf ans Tageslicht. Nach einer kurzen Info über den hauseigenen, 217 m tiefen Tiefbrunnen, kam der Riegele Bierbotschafter zum Schluss der gut einstündigen und äußerst interessanten Führung.

Im Anschluss erwartete die Gruppe eine deftige Brotzeit und eine zweistündige Bierprobe. Nach Herzenslust konnten alle Riegele Traditionsbiere gekostet werden – vom Aechten Dunkel, über das Herrenpils und die Alte Weisse bis zum Würzigen Export und Feinen Urhell – für jeden Biergeschmack war das passende dabei. Und so fand der rundum gelungene Abend einen sehr zünftigen Ausklang.

Bouldern & Klettern war ein voller Erfolg beim Ferienprogramm

Im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms bot der Musikverein Bonstetten eine Fahrt ins Bouldern an. 14 Kinder hatten sich angemeldet und starteten am Di., 25. August 2015 mit sechs Betreuern Richtung Gersthofen. Kaum angekommen, wurden nur noch schnell die Schuhe gewechselt und schon konnte es los gehen. Ein Boulder- und Kletterexperte gab den Kindern zuerst eine kurze Einweisung, wie Bouldern funktioniert. Ohne Seil oder Sicherung, immer in Absprunghöhe, geht’s auf farblich markierten Routen die Boulder-Wände hoch. Runterfallen ist kein Problem, man landet auf speziellen Weichbodenmatten, so dass nichts weiter passieren kann. Zuerst noch etwas zögerlich, doch dann mit rasch zunehmendem Mut, eroberten die Kinder nacheinander die ersten Wände. Und schon bald wurde parallel an mehreren Routen und Wänden geklettert was das Zeug hält – bis zu vier Meter Höhe wurden ohne Seil problemlos bezwungen.

Bouldern

Doch schon ging es weiter zum nächsten Highlight! Denn natürlich wurde dann auch noch mit Klettergurten geklettert – bis zu acht Meter hoch waren die entsprechenden Routen. Verschiedene Themenwelten – z.B. Smileys, Feuerwehrelemente, Fensterln an einer Hauswand oder gar ein Dinosaurier-Skelett – wurden von den Kids mühelos erobert. Automatische Seilsicherungsgeräte sorgten für die Sicherheit. Beim Speed-Klettern konnten sogar gegeneinander geklettert werden – wobei der Geschwindigkeitsrekord im Verlauf des Nachmittags immer wieder gebrochen wurde. Besondere Begeisterung löste auch der „Jump in the Air“ aus – in 6 Metern Höhe musste man zu einem Boxsack springen, der mit einigem Abstand zur Kletterwand hing. Der ein oder andere Sprung ging auch daneben, so dass schnell per Seil gesichert wurde um den Fall ins Seil zu bremsen. Alles in allem verging die Zeit wie im Flug und nach zwei Stunden wollte eigentlich noch keiner der Nachwuchs-Kletterer raus aus seinem Klettergurt. „Das war so cool!“, „Hast du geseh‘n, wie ich oben am Boxsack hing?“ oder „Das war echt toll!“ waren nur einige der begeisterten Kommentare bei der kleinen Stärkung im Anschluss. Und ganz bestimmt war der ein oder andere nicht zum letzten Mal beim Bouldern und Klettern. Uns hat es jedenfalls riesig Spaß gemacht!