Vier Tage Maifest in Bonstetten – Musikverein feiert bei herrlichem Wetter

Nach dem Festgottesdienst startete das Maifest mit dem traditionellen Vatertagsfrühschoppen in die Festtage. Zum wiederholten Mal wurde dieser von den „Schwäbischen Brotzeitmusikanten“ mit feiner Blasmusik musikalisch gestaltet. Am Nachmittag spielten dann die „Stauffersberger Musikanten“ selbst zünftig auf, wobei der Stadel gut gefüllt war. So konnten die Musikanten aus Gablingen abends vor vollem Haus übernehmen und der erste Festtag fand einen gelungenen Abschluss.

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Am Freitag stand wie jedes Jahr Kabarett auf dem Programm. Dieses Jahr konnte „Da Bobbe“ alias Robert Ehlis engagiert werden. Der Newcomer lockte mit seinem ersten Programm „Facklfotz’n“ zahlreiche Kabarettfans nach Bonstetten, so dass der Stadel einmal mehr bis auf den letzten Platz gefüllt war. Urig, deftig, bayerisch – so bereitete „Da Bobbe“ seinem Publikum einen höchst unterhaltsamen Abend und durfte die Bühne erst nach mehreren Zugaben verlassen.

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Auch am Samstag war der Stadel bestens besucht. Bei Gockel, Spieß und einer Halbe Bier genossen die Besucher einen unterhaltsamen Festabend. Musikalisch sorgte die Marktkapelle Welden für beste Stimmung. Bis nach Mitternacht wurde – z.T. sogar auf Tischen & Bänken – gefeiert. Und der ein oder andere ließ den Abend in der Maifestbar oder am Weinstand ausklingen.

Sonntags lud Kurt Pascher mit seiner „Böhmerwälder Tanzbodenmusik“ zum Frühschoppen ein. Im Anschluss daran startete das BobbyCar-Rennen. Bereits zum 13. Mal traten die waghalsigen Piloten in verschiedenen Altersgruppen gegeneinander an. Neben Pokalen und Sachpreisen ging es bei vielen Teilnehmern v.a. „um die Ehre“. Die Siegerehrung wurde von der Jugendkapelle Adelsried/Bonstetten umrahmt. Zum Festausklang formierten sich am Sonntag bereits zum fünften Mal die „MVB Allstars“: Denn beim freien Aufspielen waren alle Musikanten willkommen. Und so finden sich bei dieser Gelegenheit sowohl „Ehemalige“  der „Stauffersberger Musikanten“ als auch befreundete Musiker zusammen auf der Bühne.

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Alles in allem blicken die Organisatoren auf äußerst erfolgreiche Festtage zurück. Und nach dem Fest ist vor dem Fest – denn auch 2017 heißt es bestimmt wieder „Auf geht’s zum Maifest!“

„Da Bobbe – Facklfotz’n“ strapaziert das Zwerchfell der Gäste aus nah und fern

Freitagabend beim Maifest = Kabarett vom Feinsten, das ist eine Gleichung, die schon seit Jahren beim Bonstetter Maifest aufgeht. Heuer konnte Markus Mayr einen Newcomer verpflichten, den Kabarettisten „Da Bobbe“ alias Robert Ehlis aus der Oberpfalz. Aber kein unbeschriebenes Blatt: bereits mit seinem ersten Programm „Facklfotz’n“ konnte Da Bobbe letztes Jahr zwei wichtige Kabarettpreise einheimsen: den Ostbayerischen Kabarettpreis und den Publikumspreis des Oberpfälzer Kabarettpreises.

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Der Titel des Programms „Facklfotz’n“ erklärt sich von selber, wenn man Bobbe auf der Bühne sieht: groß gewachsen mit einer Nase, die besondere Dimensionen erreicht. Eine Facklfotz’n eben, eine Nase, die eher einem Ferkel zu Gesicht steht. Na ja, ganz so schlimm ist es nicht, aber offenbar wurde der Oberpfälzer schon in der Schule damit gehänselt.

Urig und deftig

Nach einer kurzen Einführung in den Oberpfälzer Dialekt geht’s los. „Die Bude ist voll, also könnt’s mitsinga, wenn’s Liad kapiert!“ Das ließen sich die Gäste im Bonstetter Musikantenstadl nicht zweimal sagen. Der Sprachkurs ging recht locker, doch bei der Zubereitung von Pressack nach „Saustech’n“ im tiefsten Bayerischen Wald, wo’s nimmer weitergeht…, da vergeht doch so manch einem der Appetit. Als Da Bobbe aber erklärte, dass er für seinen Auftritt mit einer „Blunz’n Pressack“ entlohnt worden war, kannte das herzhafte Lachen und Schenkelklopfen keine Grenzen mehr. Nun ja, Schadenfreude ist halt doch die reinste Freude!

Mit seiner Steirischen sang er deftige Lieder, mit denen sich jeder identifizieren konnte. Bei „Wart‘ nur, bis der Nikolaus kommt!“ erinnerte sich so mancher an die eigene Kindheit, vielleicht nicht ganz so feuchtfröhlich, aber immerhin.

Schauspielerische Fähigkeiten

Nach der Pause präsentierte Da Bobbe sein Alter Ego: den Brandlhuawa Muc, seines Zeichens erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Facklberg, der nach etlichen „Rüscherln“ beim Feuerwehrball vom Einsatz bei einem Brand plaudert. Der „Preiss“, der ist selber schuld, dass sein Haus niedergebrannt ist: wäre er auf den Feuerwehrball gegangen…. Bei dieser Logik gab’s kein Halten mehr!

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Auch die Hochzeitsplanung stieß auf beste Resonanz, wünscht sich der Bobbe doch nicht Robbie Williams oder „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ von Reinhard Fendrich. „So heirat‘ i net!“ Für ihn muss es „ Highway to hell“sein, was auch gleich intoniert wurde. Keine Frage, da stimmte ihm das Publikum mit großer Begeisterung zu, auch wenn sicher etliche nur die Idee meinten. Nach drei Zugaben ging ein höchst amüsanter Abend zu Ende.

(Text und Bild: U. Puschak)

Die Region Holzwinkel lädt zum Kult(o)ur-Sommer für Genießer

Die Region Holzwinkel lädt zum Kult(o)ur-Sommer für Genießer

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Der Kult(o)ur-Sommer und die fünf Gemeinden im Holzwinkel wollen Sie vom 6. Mai bis 23. Oktober mitnehmen zur Kultinarisch-Tour. Die Veranstaltungsreihe wird den Holzwinkel in eine kultourelle Wellness-Oase verwandeln und wartet mit gleich 34 Veranstaltungen voller Köstlichkeiten aus Musik, Theater, Literatur, Kunst und Kabarett auf. Lassen sie sich mit Zeugnissen einheimischer und eingereister Ess-, Trink-, und Lebenskultur verwöhnen, die dank sorgsamer Pflege echten Kult-Status genießen dürfen. Als besonderes Leckerli wurde eine Friedenstafel der Kulturen für Sie in die Mitte der Veranstaltungsreihe gesetzt.

Die genaue Speisenfolge erfahren Sie auf www.kultour-sommer.de.

Auch wir vom Musikverein gliedern unseren Kabarettabend in die Veranstaltungsreihe „Kult(o)ur-Sommer“ ein – und präsentieren am Freitag, den 6. Mai „Da Bobbe“ mit „Facklfotz’n“

Jahreshauptversammlung des Musikverein Bonstetten – Wechsel an der Vereinsspitze

Am Fr., 4. März fand im Musikheim die jährliche Jahreshauptversammlung des Musikverein Bonstetten statt. Nach der musikalischen Einleitung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder begrüßte 1. Vorstand Martin Brandler die Anwesenden. Neben den aktiven Musikanten waren auch zahlreiche passive Vereinsmitglieder gekommen.

Anschließend verlas 1. Schriftführer Markus Mayr das Protokoll der letztjährigen Versammlung, bevor Dirigentin Gudrun Gastl mit ihrem Bericht startete. Sie hob hervor, dass die Organisation und Kommunikation im Verein äußerst positiv sind, Pünktlichkeit und Probenbesuch könnten zum Teil aber noch besser werden. Erfreulich sei, dass sich viele Kinder in Ausbildung befinden und die Besetzung der Jugendkapelle sich etwas verbessert hat. Allerdings gebe es auch viele Kinder, die nach wenigen Jahren wieder aufhören und so nie als Nachwuchsmusikanten in die Stammkapelle kommen. Jugendleiterin Johanna Treu, die erst seit wenigen Tagen im Amt ist, berichtete ebenfalls kurz über die Aktivitäten der Nachwuchsmusikanten im vergangenen Jahr. Danach ergriff Vorstand Martin Brandler das Wort. Bei immerhin 38 Auftritten war der Musikverein Bonstetten im letzten Jahr musikalisch unterwegs. Highlights waren u.a. das alljährliche Maifest in Bonstetten, das Knödelfest in Horgau oder ein Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Langweid. Aber auch sonst waren die Stauffersberger Musikanten immer zur Stelle, wenn im Ort Blasmusik gefragt war – ob bei kirchlichen Feiertagen, Geburtstagsständchen oder bei Veranstaltungen der ortsansässigen Vereine. Denn was wäre ein Dorf ohne Blasmusik?

Nachdem Kassierer Peter Stegherr im Anschluss die Finanzen des Vereins erläutert hatte, stand die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Sowohl 1. Vorstand Martin Brandler als auch Kassierer Peter Stegherr hatten am Ende ihrer Berichte angekündigt, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen. Beiden sei an dieser Stelle herzlich für die lange Ausübung ihrer Ämter gedankt. Insbesondere Martin Brandler hatte sich die Anerkennung der anwesenden Vereinsmitglieder verdient und wurde mit langem Applaus bedacht – denn 26 Jahre an der Spitze des Musikvereins ist doch etwas Besonderes.

Bei der Neuwahl ergab sich dann folgende neue Vorstandschaft:
1. Vorstand: Carolin Treu
2. Vorstand: Marina Fladerer
1. Kassierer: Stefanie Scherer
2. Kassierer: Judith Müller
1. Schriftführer: Markus Mayr
2. Schriftführer: Angela Bschorr
Beisitzer: Martin Brandler, Bernd Adam, Viktoria Lutz, Cornelia Demharter, Wolfgang Krötz
Kassenprüfer: Norbert Mayr und Lothar Branse

Nach der Wahl bedankte sich die neu gewählte Vorständin Carolin Treu nochmal bei Martin Brandler für seine hervorragende Arbeit und betonte, dass sie sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit ihrem neuen Team freue. Denn die Blasmusik soll auch in Zukunft das Bonstetter Vereinsleben bereichern.

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Die neue Vorstandschaft des MVB (v.l.n.r.): Bernd Adam, Johanna Treu, Markus Mayr, Carolin Treu, Angela Bschorr, Martin Brandler, Marina Fladerer, Stefanie Scherer, Cornelia Demharter, Judith Müller und Wolfgang Krötz.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016

Der Musikverein Bonstetten möchte hiermit alle Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 4. März 2016 um 20.00 Uhr im Musikheim (Gemeindehaus – Bahnhofstr. 4) statt.

Tagesordnung:

1. Musikalische Einleitung
2. Begrüßung & Totengedenken
3. Bericht des Schriftführers
4. Bericht der Dirigentin
5. Bericht des Jugendleiters
6. Bericht des Vorstands
7. Bericht des Kassierers
8a. Bericht der Kassenprüfer
8b. Entlastung des Kassierers und der Vorstandschaft
9. Neuwahl der Vorstandschaft und der Kassenprüfer
10. Wünsche und Anträge, Verschiedenes

Schriftliche Anträge müssen bis spätestens 3 Tage vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht werden. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Feuerwerk der Melodien – Stauffersberger Musikanten begeistern beim Drei-Königskonzert

Wie in den letzten Jahren wurden Wünsche erfüllt, doch das letzte Wort hat selbstverständlich Dirigentin Gudrun Gastl. Sie zeichnet dafür verantwortlich für die Stücke und die Reihenfolge. Schließlich muss ein Konzert ja ein großes Ganzes werden. Und genau das ist Dirigentin und Musikern wieder einmal bestens gelungen.

Bogen von Richard Wagner bis zum Egerländer Traum gespannt

Mit der Mini-Ouvertüre „Valhalla“ von Richard Wagner gelingt den Stauffersberger Musikanten ein fulminanter, gewaltiger Einstieg mit der majestätischen Fanfare über ein kurzes, lebendiges Zitat aus „Ritt der Walküren“. Zum ersten Mal erläutert dieses Jahr Marina Fladerer dem Publikum die einzelnen Stücke, erklärt den Hintergrund und leitet humorvoll zum nächsten Musikstück über, eine Funktion, die 18 Jahre lang Dieter Hamm ausfüllte.

 

Nach Wagner wenden sich die Musiker Guiseppe Verdi zu. Wer in den vergangenen Tagen das Neujahrkonzert aus Venedig gehört hatte, dem wurde in Adelsried die Instrumentalversion von „Va pensiero“, besser bekannt als der Gefangenenchor aus Nabucco, präsentiert. Nach dem „Largo“ aus Antonin Dvoráks „Aus der Neuen Welt“ endet der klassische Teil des Konzerts, Dirigentin Gudrun Gastl wendet sich mit ihren Musikern dem „Klang der Alpen“ von Kurt Gäble zu. Die Bonstetter Musiker zeigen wieder, was in ihnen steckt: alles wird schneller, kraftvoller und ungestümer – die junge Generation sucht Zugang zu den Traditionen auf ihre eigene, frische Weise.

Konzertpause mit Häppchen

Schon fast als liebe Tradition kann man nicht nur Getränke erwerben, nein, es stehen leckere Häppchen parat. So verwöhnt kann man das bisher Gehörte wunderbar reflektieren, mit Freunden diskutieren.

Viel Begeisterung erntete die Alphorn-Einlage der Gruppe „Stella Alpina“, präsentiert von Gudrun Gastl mit Andreas Besel, Karin Ostermair und Anton Schwarzenberger. Vom „Allgäuer Hirtenruf“ über den „Deggenhausertal-Blues“ zur „Alphorn-Beguine“ geht das Repertoire, vom Traditionellen zum Modernen. Eine Vielfalt, die die meisten Zuhörer hinter diesen Instrumenten nicht erwartet haben.

Der nahtlose Wechsel in die Glitzerwelt der 70er mit einem „ABBA Revival“ veranlasste zahlreiche Konzertbesucher lauthals mitzusingen – im Schatten des brillanten Orchesters. Auch eine „Beatles Collection“ darf bei diesem vielseitigen Konzert nicht fehlen, bevor zwei typische Blasmusikstücke das Ende des Konzerts einläuten: In der Arie „Patria“ zeigt der Komponist Thiemo Kraas (geb. 1984) das Blasorchester von seiner zarten und lieblichen Seite. Junge Komponisten bilden den Abschluss dieses geglückten Konzerts: Lukas Bruckmeyer (Jahrgang 1993) komponierte die Polka „Auf ewig für die Blasmusik“ .Nach zwei Zugaben ließen sich die Stauffersberger Musikanten nicht mehr erweichen „Ein herrlicher Nachmittag mit hervorragender Musik!“, strahlte Traudl. Bonstettens Bürgermeister Anton Gleich stimmt bei: „Manchmal meint man, unsere Musiker werden immer noch besser! Soviel Begeisterung, Elan. Und Gudrun Gastl ist wieder eine tolle Zusammenstellung geglückt!“

(Bild+Text: U. Puschak)

Drei-Königs-Konzert 2016

Zum schon mittlerweile traditionellen Drei-Königskonzert, am Mittwoch, den 6. Januar 2016 lädt auch dieses Jahr wieder der Musikverein Bonstetten in der Mehrzweckhalle Adelsried ein.
Der Beginn des Konzertes ist um 14.30 Uhr, bereits ab 14.00 Uhr ist Einlass. 

Auch heuer – nach dem Erfolg von dem letzten Jahr – setzt sich das Konzert aus Wunschstücken von Mitglieder und Organisationen zusammen, die unser Vorstandsmitglied Flyer Konzert 2014 Seite1_A5Bernd Adam gesammelt und uns zusammen mit der Spende überreicht hat. So hören sie unter anderem:

  • Klang der Alpen
  • Beatles Collection
  • Valhalla
  • ABBA Revival
  • Und vieles mehr…

Die musikalische Leitung hat Gudrun Gastl. Der Eintritt ist frei.

Auf ihr Kommen freut sich der Musikverein Bonstetten