Leider schon wieder – die Veranstaltung ist aufgrund der schlechten Witterung abgesagt worden, da heute den ganzen Tag über mit Regenschauern zu rechnen ist.
Neuigkeiten
Gemeinsame Erklärung zum angedachten Neubau eines Gemeindezentrums

Da in der Öffentlichkeit teils ein anderes Bild betreffend der Standpunkte von Musikverein und aktiver Feuerwehr bzgl. des aktuellen Rathauses kursiert, haben die Verantwortlichen beider Organisationen bei einem Treffen beschlossen, dies im Folgenden richtig zu stellen:
Die Vorstandschaft des Musikvereins hat in der Sitzung vom 18.7.2017 einstimmig beschlossen, die Planungen der Gemeinde für ein neues Gebäude bestehend aus Verwaltungstrakt der Gemeinde, Feuerwehrgerätehaus und Musikvereinsheim zu unterstützen und daher (mit Beschluss vom Dez. 2015 verbunden mit der Ankündigung eines evtl. Neubaus von Seiten der Gemeinde) auch keine Investitionen mehr in die Räume des alten Musikheims zu stecken. Auch die Kommandanten der Feuerwehr können mit dem neuen Mehrzweckgebäude dringende Erfordernisse und gesetzliche Vorgaben für den Betrieb von Feuerwehrhäusern (Absauganlage, getrennte Umkleideräume für Männer & Frauen, Umkleideräume nicht mehr in der Fahrzeughalle uvm.) realisieren.
Notwendige (finanzielle) Mittel würden sowohl der Musikverein als auch die aktive Wehr lieber in die neuen Räume stecken. Bereits mittelfristig wären z.B. beim Musikverein höhere Investitionen für Dämmung, Lichttechnik, Wände und Boden im bestehenden Musikheim nötig. Ebenso notwendige Erweiterungen im Feuerwehrbereich wären im Altbau teilweise nur schwer oder gar nicht umsetzbar. Gerade die Energieeffizienz im gesamten Gebäude stellt ein großes Thema dar.
Auch aufgrund der zukünftig geplanten Musikschule “Holzwinkel und Altenmünster” ist eine eventuelle gemeinsame Nutzung der verfügbaren Räumlichkeiten von Musikverein und Gemeinde für das neue Gebäude vorzusehen.
Eine vernünftige Infrastruktur, Barrierefreiheit und die Ausweichmöglichkeiten auf einen gemeinschaftlich nutzbaren Raum (vergleichbar mit dem jetzigen Sitzungssaal) bei Mehrfachbelegungen sind in einem Mehrzweckgebäude besonders hervorzuheben. Dies wird im aktuellen Gebäude schon auf unkomplizierte Art und Weise praktiziert.
Der Musikverein und die Feuerwehr wünschen sich in die Planungen des Mehrzweckgebäudes, bestehend aus Rathaus, Feuerwehr und Musikheim, eingebunden zu werden, um den nötigen Anforderungen an die unterschiedlichen Nutzungen bestmöglich gerecht zu werden.
Wir freuen uns bereits auf den eventuellen gemeinsamen Neubau, um die bereits bestehende Verbindung der Vereine mit der Gemeinde auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.
Musikverein Bonstetten e.V.
Feuerwehr Bonstetten
Absage: Blasmusik im Biergarten
Die Veranstaltung ist aufgrund der schlechten Witterung abgesagt worden, da heute den ganzen Tag über mit Regenschauern zu rechnen ist.
Blasmusik im Bräustüble-Biergarten
Wie bereits in den Vorjahren, spielt der Musikverein Bonstetten auch dieses Jahr wieder im Bräustüble-Biergarten. Am Sonntag, 2. Juli 2017 ab 11 Uhr können Sie zusätzlich zur bayerisch-deftigen Bräustüble-Küche noch traditionelle, bayrische Blasmusik genießen. Freuen Sie sich also auf einen Genuss für Gaumen und Ohren!

Vier Tage Maifest – Bonstetter Musikanten feiern 65-jähriges Jubiläum
Bei strahlendem Vatertagswetter startete an Christi Himmelfahrt das Maifest des Musikvereins Bonstetten – dieses Jahr sogar mit einem Jubiläum. Gefeiert wurden 65 Jahre Blaskapelle Bonstetten – und das Programm im Maifeststadel hielt viele Highlights bereit.
Am Donnerstagvormittag spielte Kurt Pascher mit seiner Böhmerwälder Tanzbodenmusik zum Frühschoppen auf. Dass diese feine Blasmusik gut ankam, bewies der bis auf den letzten Platz gefüllte Stadel. Am Nachmittag übernahmen die Gastgeber selber die musikalische Gestaltung und übergaben abends an den Musikverein Emersacker, der den Vatertag zünftig ausklingen ließ.

Am Freitag stand wie jedes Jahr Kabarett auf dem Programm. Der 24-jährige Martin Frank begeisterte sein Publikum und zog es von der ersten Sekunde an in seinen Bann. Sein Programm „Alles ein bisschen anders – vom Land in D‘Stadt“ bot dem Publikum einen kurzweiligen Abend, gespickt mit bayerischen Weisheiten, Bauernregeln, vielen Lachern und einigen bayerisch-italienischen Arien.
Der Samstag stand schließlich ganz unter dem Motto „65 Jahre Blaskapelle Bonstetten“. „Aber wir wollten keinen klassischen Festakt mit langen Reden veranstalten, sondern vielmehr mit unseren Gästen einen gemütlichen und geselligen Abend verbringen“, so 1. Vorsitzende Carolin Treu. Und so war der Stadel bestens besucht, u.a. auch von etlichen Gründungsmitgliedern der Blaskapelle, ehemaligen Dirigenten und nicht zuletzt von den befreundeten Musikanten aus Bonstetten Schweiz. Musikalisch unterhielt der Musikverein aus Kadeltshofen.
Dieser Festabend bot schließlich auch den passenden Rahmen für eine ganz besondere Ehrung: Bereits im März wurde Martin Brandler zum Ehrenvorstand der „Stauffersberger Musikanten“ ernannt – als Anerkennung für seine 26-jährige Tätigkeit als 1. Vorstand. Nun erhielt Martin Brandler die zugehörige Ehrenurkunde von Carolin Treu und Marina Fladerer (1. und 2. Vorstand) und durfte den Applaus des vollen Maifeststadels genießen.
Die befreundeten Musikanten aus der Schweiz luden am Sonntagvormittag zum Frühschoppenkonzert ein. Zwei Stunden lang boten sie beste, abwechslungsreiche Unterhaltung und durften erst nach mehreren Zugaben die Bühne verlassen. Im Anschluss daran startete das BobbyCar-Rennen. Bereits zum 14. Mal traten die waghalsigen Piloten in verschiedenen Altersgruppen gegeneinander an. Neben Pokalen und Sachpreisen ging es bei vielen Teilnehmern v.a. „um die Ehre“. Danach spielte die Jugendkapelle der Musikvereinigung Welden auf, die auch die Siegerehrung umrahmte.
Zum Festausklang formierten sich am Sonntag bereits zum sechsten Mal die „MVB Allstars“: Denn beim freien Aufspielen waren alle Musikanten willkommen. Und so finden sich bei dieser Gelegenheit sowohl „Ehemalige“ und „Aktive“ der „Stauffersberger Musikanten“ als auch befreundete Musiker zusammen auf der Bühne.
Bei strahlendem Sonnenschein gingen so vier erfolgreiche Maifesttage in Bonstetten zu Ende.
Kabarettist Martin Frank heizt beim Bonstetter Maifest ein
„So gelacht habe ich schon lange nicht mehr!“ „Und wie der Kerle singen kann, Respekt!“ Nach ein paar Minuten war das Eis im Bonstetter Musikstadel gebrochen, der Kabarettist Martin Frank hatte die Lacher auf seiner Seite. Beim Bayerischen Kabarett „Alles ein bisschen anders – vom Land in D‘ Stadt“ wurde den Zuschauer der Spiegel vorgehalten. „Selten habe ich einen so lustigen und unterhaltsamen Abend verbracht wie heute!“, war sich Traudl sicher.

Martin Frank, gerade mal 24 Jahre alt, zog vom Bayerischen Wald in die Landeshauptstadt München. Für den jungen Standesbeamten, der sein Abitur nachgemacht hatte und nun an der Schauspielschule Operngesang studiert, offenbar ein wahrer Kulturschock! Schließlich hatte die Oma, die ihn offenbar aufgezogen und sehr geprägt hat, gesagt: „Geh mit Gott, aber geh!“ Und die Oma ist so, wie man im Bayerischen Wald eben ist: anständig, katholisch und keusch. Also stieg Martin in die U-Bahn mit einem herzlichen „Grüß Gott!“ ein und versetzte seine Mitfahrer in Entsetzen. Die einen befürchteten eine Fahrkartenkontrolle, aber „Na, I fahr au schwarz!“ – Aufatmen , bei den Zuhörern lautes Gelächter. Doch wie sollte es auch anders sein, gleich wurde vermutet, der junge Niederbayer wollte einem seine Religion aufdrängen (Himmelherrgottssakrament!) Zum Brüllen komisch kam das rüber, die Gäste des Maifests kamen aus dem Lachen gar nicht mehr heraus.
Die alte Bauernregel „Martin, erst kommt’s Rindvieh, dann du!“ erfährt eine ganz neue Interpretation, als sich eine geschniegelte Dame mit Louis Vuitton-Handtasche beim Bus vordrängelt- beim Publikum gab’s kein Halten mehr. Kein Wunder, dass dieser talentierte, hintersinnige junge Mann ständig Preise einheimst. Italienisch-bairische Arien und Lieder lockerten den Abend auf, denn wo wird schon das Publikum aufgefordert, mit dem Maestro zu singen. Martin Frank präsentierte mit seiner vollen Baritonstimme Kostproben aus Rigoletto, Xerxes oder italienische Gassenhauer wie „O sole mio“ – auf bairisch und italienisch, oft unterstützt von einem begeisterten Publikum.
Die skurrilen Geschichten von der erfolglosen Frauenanmache „Ich bin Single, seit i 18 bin und davor au scho! Ist ein weiblicher Single zwischen 22 und 26 im Stadl, der interessiert ist?!“ über den selbstgemachten Pressack von der Oma auf dem Pausenbrot, den net amal d’Henna meng!“ zu der Beerdigung für Hühner – Martin Frank spannte einen großen Bogen und nahm seine Gäste brillant mit. Manchmal klang auch ein bisserl Kritik an, als er den Billig-Wahn unserer Gesellschaft anprangerte: „Leit woll’n a guate Qualität, aber nix zahlen! Des gibt’s net bei der Wurst aus’m Plastikpackerl beim Aldi!“
Der Abend ging viel zu schnell vorbei, da waren sich die Besucher einig und forderten Zugaben. Als sie dem Künstler schließlich ausgingen – „Ich hab net mehr Musik dabei!“ – forderte er die Musiker der Stauffersberger Musikanten auf, doch ihr Lieblingslied zu singen. Die ließen sich nicht lange bitten und stimmten „Die Vogelwiese“ an und begleiteten so ihre Gäste nach Hause.
(Text & Bild: U. Puschak)
Jahreshauptversammlung ernennt neues Ehrenmitglied
Am 10. März 2017 hatte der Musikverein Bonstetten zur alljährlichen Jahreshauptversammlung eingeladen. Nach zwei Musikstücken und dem Totengedenken übergab 1. Vorstand Carolin Treu das Wort direkt an Dirigentin Gudrun Gastl.
Diese begann ihren Bericht mit der Situation der Jugendkapelle. Da diese momentan nur aus fünf Kindern besteht, gestaltet sich der Probenbetrieb schwierig. Allerdings wurden bei Aktionstagen in Kindergarten und Grundschule einige neue Kinder für die Ausbildung gewonnen, von denen hoffentlich bald welche die Jugendkapelle ergänzen. Beim Hauptverein lobte Gudrun Gastl wieder einmal die reibungslose und schnelle Kommunikation mit der Vorstandschaft und im Verein allgemein. Das sei nicht zuletzt ein Grund, warum sie sich im Musikheim „fast heimisch fühle“. Auch wenn der Umgang mit dem Notenmaterial und die Pünktlichkeit noch optimiert werden könnten. Das Wunschkonzert sieht sie als gelungene Institution, auch wenn die immer sehr unterschiedlichen Musikwünsche eine echte Herausforderung für den Programmaufbau darstellen. Im Anschluss verlas 1. Schriftführer Markus Mayr das Protokoll der vergangen Jahreshauptversammlung, bevor Jugendleiterin Johanna Treu das Wort ergriff. Sie ging nochmal näher auf die Auftritte der Jugendkapelle und die beiden Aktionstage zur Nachwuchswerbung ein. Als nächstes ergriff Carolin Treu selber das Wort. Nach ein paar einführenden Zahlen, hob sie einige der über 40 Auftritte besonders hervor: Die Fahrzeugweihe bei der Feuerwehr bei der die Musikanten regelrecht eingeschneit wurden, das vereinseigene Maifest mit einem restlos ausverkauften Kabarett-Abend, die wetterbedingt leider nur halb durchgeführte Holzwinkelserenade und die Fahrt zum Weinfest nach Sommerloch. Im Herbst war dann der Kirchenzug anlässlich des Besuchs des Weihbischofs auch für den Musikverein ein echtes Highlight. Zum Schluss ihres Berichtes ging Carolin Treu auch nochmal auf die Jugendsituation ein und schilderte den Stand bzgl. der Errichtung einer Holzwinkel-Musikschule. Denn um die Jugendsituation in Zukunft zu verbessern, müssen wohl neue Wege eingeschlagen werden. Danach gab 1. Kassiererin Stefanie Scherer einen Überblick über die Finanzen von Jugendkapelle und Hauptverein, bevor die Kassenprüfer Norbert Mayr und Lothar Branse aufgrund beanstandungsfreier Kassenprüfung die Entlastung der Vorstandschaft vorschlugen.
Dann stand noch ein ganz besonderer Punkt auf der Tagesordnung: Die Ernennung eines neuen Ehrenmitglieds. Carolin Treu schlug der Versammlung satzungsgemäß Martin Brandler als neuen Ehrenvorstand vor, da er insgesamt 26 Jahre die Geschicke des Vereins leitete. Dem Vorschlag wurde unter Applaus zugestimmt. Gegen 21.30 Uhr konnte 1. Vorstand Carolin Treu die Versammlung dann offiziell beenden.
Ball der Vereine 2017
„Ball der Vereine“ am 11. Februar 2017 – es gibt noch Karten. Natürlich lässt es sich das Männerballett nicht nehmen und gibt eine Performance zum besten. Musikalisch sorgt „Take Two“ für Stimmung.
Auf geht’s in Bräu-Stüble…


