Ehrungen im Rahmen des Dreikönigskonzerts des Musikvereins Bonstetten

Kurz vor der Pause rückten besonders verdiente Mitglieder der Stauffersberger Musikanten ins Scheinwerferlicht. Denn was wäre ein Musikverein ohne langjährige, treue Mitglieder.

So ließen es sich der 1.Vorsitzende des Bezirk 15 ASM, Sebastian Bernhard, und seine Stellvertreterin Jasmin Berchtold nicht nehmen, die Ehrungen selbst vorzunehmen. Elisabeth Förg wurde von ihrem Musikverein Bonstetten für 45 Jahre Treue geehrt, Martin Müller ist bereits seit 35 Jahren aktiv. Die offizielle Ehrung für jeweils 30 Jahre Blasmusik vom ASM erhielten Daniela Sapper und Lucia Deil (die leider nicht dabei sein konnte).

v.l.n.r.: Bild links – Daniela Sapper, Carolin Greger, Lisa Förg, Martin Müller; Bild rechts – Jasmin Berchtold, Max Stegherr, Sebastian Bernhard.

Besondere Auszeichnung für den Jüngsten – Max Stegherr

Mit gerade mal 14 Jahren absolvierte Max Stegherr die Bläserprüfung D 1 als Tubist mit der hervorragenden Note von 1,9. Sebastian Bernhard und Jasmin Berchtold gratulierten herzlich und wünschten dem jungen Musiker auch weiterhin viel Spaß bei der Musik und natürlich auch Erfolg. Die Urkunde und das entsprechende Abzeichen sind sicherlich nur der Anfang einer großen Galerie von Auszeichnungen. Ehrensache, dass der junge Tubaspieler auch bei diesem Konzert seinen Verein unterstützte.

Standing Ovations gab es für Carolin Greger von den Stauffersberger Musikanten und dem Publikum, die bereits seit 10 Jahren die Geschicke des Musikvereins Bonstetten als 1. Vorsitzende leitet. In Zeiten, wo es sehr schwierig ist, Ehrenamtliche zu gewinnen, ist das natürlich ein besonderer Glücksfall. „Auf viele weitere Jahre!“, wünschte sich ihre Stellvertreterin Marina Fladerer.

In der anschließenden Pause hatten dann auch die vielen Gäste die Möglichkeit zu gratulieren.

Auf geht’s mit Pauken und Trompeten beim Dreikönigskonzert des Musikvereins Bonstetten

Gerade ist das Publikum aus Nah und Fern über neue Wege in die Mehrzweckhalle Adelsried gegangen (wegen des Anbaus der Grundschule waren die „normalen Wege“ und Parkplätze versperrt), da wurde es schon von einem äußerst energiegeladenen Werk von Michael Geisler empfangen.

Passend zum diesjährigen Motto „Die vier Elemente“ ging es gleich mit „On Fire“ los. Eine fanfarengleiche Einleitung, eine eingängige Melodie mit verschiedenen Variationen, etliche Soli und schließlich ein kraftvolles Finale zeigten: Die Stauffersberger Musikanten sind mit ihrer Dirigentin Anna Kapfer „on fire“!

Im Anschluss entführen sie ihre Gäste mit „Mountain Wind“ in weite Berglandschaften, in denen natürlich ein Wind über die Höhen pfeift, mal ein kräftiger Sturm, der dann wieder abflaut. Von den Alpen an die Nordsee? Für den Musikverein Bonstetten kein Problem! Mit „Waterkant!“ entführen die Musiker ihr Publikum in ein Matrosenleben: nach dem Abschied am Hafen stechen die Seeleute in See, lassen ihre Liebsten zurück und genießen bald die Weite des Meeres. Alte Seemannslieder, die beliebten Shanties – all das wird jäh unterbrochen, als ein Sturm aufzieht. Das Schiff muss auf Kurs gehalten werden! Als sie schließlich erschöpft aber glücklich in den Heimathafen einlaufen, ertönt das bekannte Shanty-Lied „Hamborger Veermaster“.

Nach den ersten drei Elementen – Feuer, Luft und Wasser – wird es Zeit, wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen. Und was eignet sich da besser als „The Rolling Stones on Tour“, wo die Unverwüstlichen doch gerade ihre Tour 2026 absagen mussten. Das Publikum des Dreikönigskonzerts hatte Glück. Sie genossen ein Medley aus „Paint it Black“, „Ruby Tuesday“ und „Satisfaction“.

Die zweite Hälfte des Konzerts fiel zunächst etwas aus dem Motto „Die vier Elemente“, doch Marina Fladerer wäre nicht Marina, wenn ihr das nicht gelungen wäre. „Sempre Unita“, der Konzertmarsch nach der Pause, heißt „für immer vereint“. Und Musik ist schließlich eine universelle Sprache, die Menschen rund um den Erdball vereint. Dazu passte dann auch das nächste Werk, die Schnellpolka „Böhmisches Feuer“ von Kurt Pascher.

Mit „Selections from Disney’s Moana“, die im Deutschen Vaiana heißt, ging es zurück in die Weiten des Ozeans, wo Vaiana, die selbstbewusste Disney-Heldin, die Grenzen ihres Volkes und ihre eigenen Grenzen überschreitet und schließlich das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herstellt. Noch einmal konnten die Gäste in die Wellen des Ozeans gleiten und sich in das Geschehen versetzen, bevor mit „Earth, Wind and Fire in Concert“ der offizielle Teil des Konzerts zu Ende ging. Doch nach „September“, „After The Love Is Gone“ und „Fantasy“ forderte das begeisterte Publikum „Zugabe!“ Und natürlich gab es nicht nur eine Zugabe, sondern zwei.

Bild & Text: U.Puschak

Kabarett mit “Tom & Basti” abgesagt

Da die Corona-Zahlen auch im Landkreis Augsburg aktuell stark ansteigen, musste der für Do., 22. Oktober 2020 geplante Ersatztermin für das Kabarett mit “Tom & Basti” leider abgesagt werden. Zwar versuchen wir aktuell in Absprache mit dem Management von „Tom & Basti“ einen neuen Termin zu finden, aber aufgrund der zahlreichen Terminverschiebungen wird das voraussichtlich nicht vor Herbst 2021 möglich sein.

Bereits im Vorverkauf erworbene Karten können daher ab sofort zurückgegeben werden. Für mehr Informationen zur Abwicklung der Karten-Rückgabe melden Sie sich bitte unter 08293-3889508.

Der Musikverein Bonstetten bedankt sich für Ihr Verständnis und wünscht allen weiterhin viel Gesundheit!

Jahreshauptversammlung nachgeholt – Vorstandschaft bestätigt

Die ursprünglich im März angesetzte Jahreshauptversammlung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Aber am So., 11. Oktober 2020 konnte der Musikverein Bonstetten diese nun endlich nachholen – selbstverständlich unter Beachtung aller aktuell geltenden Auflagen. Und auch sonst ging der Musikverein diesmal „neue Wege“. Um seinen verstorbenen Mitgliedern zu gedenken, wurde zunächst gemeinsam der Gottesdienst in St. Stephan besucht, der von einem Quintett des Musikvereins musikalisch umrahmt wurde. Danach erst eröffnete 1. Vorsitzende Carolin Greger die Versammlung in den Räumlichkeiten des Musikvereins und begrüßte alle anwesenden Mitglieder. Danach verlas 1. Schriftführer Markus Mayr das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2019. Der Bericht des Dirigenten stand als nächstes auf der Tagesordnung. Da Norbert Rachuth, der im September 2019 das Dirigat in Bonstetten übernommen hatte, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, verlas Carolin Greger stellvertretend für ihn seinen Bericht. Darin bedankte sich Norbert Rachuth für das tolle Engagement aller Musiker im Rahmen der Konzertvorbereitung und das gelungene Drei-Königs-Konzert, das gleichzeitig seinen ersten offiziellen Auftritt beim Musikverein Bonstetten darstellte.


Die neue Vorstandschaft des MVB (v.l.n.r.): Martin Brandler (Beisitzer), Stefanie Scherer (1. Kassier), Marina Fladerer (2. Vorstand), Markus Mayr (1. Schriftführer), Viktoria Lutz (Beisitzer), Martina Förg (2. Schriftführer), Johanna Treu, Lucia Deil (beide Beisitzer), Samira Deil (Jugendleiter), Judith Müller (Beisitzer), Bernd Adam (2. Kassier), Carolin Greger (1. Vorstand).

Johanna Treu ging als Jugendleiterin bei ihrem Bericht auf die Zusammenarbeit mit der Musikschule Holzwinkel und Altenmünster ein, unter deren Dach seit Ende Juli 2019 die Jugendausbildung stattfindet. Insbesondere in der musikalischen Früherziehung sind etliche Bonstetter Kinder aktiv, aber auch im Einzelunterricht und im Jugendorchester der Musikschule. Das Amt der Jugendleiterin wird in Zukunft allerdings von Samira Deil übernommen, die in einer separaten Jugendversammlung bereits als Nachfolgerin für Johanna Treu gewählt wurde. Carolin Greger ging in ihrem Bericht anschließend insbesondere auf den Wechsel am Dirigentenpult und das historische Fest „Adelsried 1000“ ein, bei dem der Musikverein eine eigene Bewirtungsstelle betrieben hat. Dass das vor und während dem Festbetrieb viele Stunden Arbeit und Zeit gekostet hat, ist klar – aber es war schlussendlich „ein sehr schönes Fest, das uns allen in Erinnerung bleiben wird“, so Greger. Die 1. Kassiererin Stefanie Scherer erläuterte im Anschluss nun die Finanzen des Vereins, bevor sie und die gesamte Vorstandschaft auf Empfehlung der Kassenprüfer einstimmig entlastet wurde. Nun stand noch die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung – mit folgendem Ergebnis:

1. Vorstand: Carolin Greger
2. Vorstand: Marina Fladerer
1. Kassierer: Stefanie Scherer
2. Kassierer: Bernd Adam
1. Schriftführer: Markus Mayr
2. Schriftführer: Martina Förg
Beisitzer: Martin Brandler, Lucia Deil, Viktoria Lutz, Judith Müller, Johanna Treu
Kassenprüfer: Katrin Böck und Norbert Mayr

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Carolin Greger für das entgegengebrachte Vertrauen wünschte allen weiterhin viel Gesundheit und erklärte, sie freue sich auf die nächsten zwei Jahre mit dem „neuen alten Team“.

150 Jahre Ehrenamt,150 Jahre Treue zur Blasmusik

Das Der-Königs-Konzert der Stauffersberger Musikanten bot denn auch einen wahrhaft würdigen Rahmen, um besonders verdiente Musiker des Musikvereins Bonstetten zu ehren.

150 Jahre Treue zur Blasmusik (v.l.n.r.): Roland Fladerer, Martin Brandler und Anton Sapper

Dieses Jahr schafften es gleich drei Musiker, für je 50 Jahre Treue und Verbundenheit zur Blasmusik und zum Verein ausgezeichnet zu werden. Martin Brandler, langjähriger Vorsitzender und jetziger Ehrenvorsitzender, wurde von Angela Ehinger vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund ebenso für diese herausragende Treue zum Ehrenamt geehrt wie Roland Fladerer und Anton Sapper.

Die Geehrten beim Drei-Königs-Konzert (v.l.n.r.): Roland Fladerer, Anton Sapper und Martin Brandler (alle 50 Jahre), Thomas Förg (25 Jahre), Norbert Schlicht (45 Jahre), Johanna Treu (20 Jahre), Matthias Stegherr (30 Jahre), Marina Fladerer (2. Vorsitzende MVB), Angela Ehinger (Bezirksvorsitzende ASM), Carolin Greger (1. Vorsitzende MVB)

Bereits 25 Jahr aktiv dabei ist Thomas Förg, Johanna Treu schaut auf 20 Jahre zurück. 30 Jahre sind es bei Matthias Stegherr, Norbert Schlicht hält dem MV Bonstetten bereits seit 45 Jahren die Treue.

Angela Ehinger lobte ebenso wie die Vorsitzende des Vereins, Carolin Greger, das große Engagement der Musiker, den Übungsfleiß, den Zusammenhalt im Verein, denn „ohne all dieses Engagement gäbe es keine Vereine, keine Musik!“

(Text & Bild: U. Puschak)

Drei-Königs-Konzert 2020 lockt Zuschauer aus nah und fern

Gelungene Premiere für Norbert Rachuth am Dirigentenpult

Ob es wohl die Neugier war, die dieses Jahr so viele Zuhörer in die Mehrzweckhalle nach Adelsried lockte? Jedenfalls musste wegen des Ansturms auf das traditionelle Konzert zusätzliche Stühle geholt werden! Nun, nach 20 Jahren mit Gudrun Gastl am Dirigentenpult hatte im September 2019 Norbert Rachuth den Dirigentenstab in Bonstetten übernommen und am Drei-Königstag sein erstes Konzert mit den Stauffersberger Musikanten aus Bonstetten präsentiert. Das war sicherlich ein zusätzlicher Anreiz, sich diesen Ohrenschmaus zu gönnen.

Abwechslungsreiches Programm begeistert

Zum siebten Mal war es gelungen, Sponsoren für das Programm dieses Konzerts zu gewinnen, die mit ihrer Patenschaft für die Stücke den Musikverein unterstützen. Den Auftakt machten die Musiker mit „Monumentum“ des jungen österreichischen Komponisten Martin Scharnagl, bei dem sie durch die wechselnden und ungeraden Taktarten anfangs durchaus gefordert wurden, wie Moderatorin Marina Fladerer einräumte. Die Zuhörer merkten davon nichts, sie waren von diesem fulminanten Start begeistert. Bestens bekannt war der Marsch „Adelsried Eintausend“ aus der Feder von Kurt Pascher. Schließlich war wohl jeder der Zuhörer mindestens einmal beim großen Fest „Adelsried 1000“. Dann zeigte sich die große Vielfalt diese Konzerts: Bei John Miles‘ „Music“ (… was my first love and it will be my last) summten viele Gäste mit. Offenbar verbinden sie mit dieser Rockballade schöne Erinnerungen. Nach den Ehrungen machen die Musiker einen äußerst gelungenen Exkurs zum „Triumphal March from Aida“ von Guiseppe Verdi. Marina Fladerer begeistert zuerst die Zuhörer mit der Geschichte dieser Oper, die als Auftragswerk entstand. Zunächst muss sich der Künstler geweigert haben, doch 150.000 Goldfranken waren offenbar schließlich ein überzeugendes Argument! Nachdem die Trompeten und Flügelhörner mit Rhythmus und Höhe beim Triumpfmarsch doch sehr gefordert sind, ging es anschließend in die Pause.

Scheinwerferlicht für Solisten

Im zweiten Abschnitt des Konzerts rückten einige Solisten ins Scheinwerferlicht, die man als Zuhörer oft nur als Begleit- oder Rhythmusinstrument wahrnimmt. Völlig zu Unrecht, wie Sebastian Schaller mit seiner Tuba eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit der Polka „Der fidele Bassist“ präsentierte der junge Musiker sein Instrument und riss die Gäste zu Szenenapplaus hin. Amy Winehouse wurde unter anderem mit „Valerie“ berühmt, ein Lied, das die Stauffersberger Musikanten brillant interpretierten, bevor Markus Mayr als Bonstetter „Fegerländer“ als Solist die Bühne für sich behauptete. Die österreichischen Fegerländer sind eine junge volkstümliche Big Band, die auf hohem Niveau böhmische Blasmusik mit moderner Schlager-Big-Band-Musik vermischen. Mit „My Dream“ begeisterte Markus Mayr das fachkundige Publikum, bevor dann die volle Aufmerksamkeit Thomas Förg gehörte, der beim „Solo for Percussion“ das Scheinwerferlicht für sich beanspruchte. Szenenapplaus belohnte auch ihn für super Darbietungen bei „King of Swing“ und bewies auch den nicht so versierten Gästen, wie wichtig und brillant Schlagzeug sein kann. Lang anhaltender Applaus schien nach der ersten Zugabe das Konzert zu beenden, aber: „So kommen die Bonstetter uns nicht davon!“, seufzte Marianne. „Da geht schon noch was! Sie waren einfach super!“, fügte Lorenz an. „Und der neue Dirigent, der Norbert Rachuth, der macht seine Sache richtig gut!“, befand denn auch Sarah. Bei so viel Lob, na da gab es natürlich gleich noch zwei weitere Zugaben! Zunächst glänzte Roland Fladerer als Solist auf seiner Trompete bei „Wunderland bei Nacht“, bevor der Komponist von „Adelsried Eintausend“ bei seinem Marsch selbst den Dirigentenstab schwang, Kurt Pascher. Nach diesem Feuerwerk der Blasmusik ging es dann beschwingt nach Hause.

(Text & Bild: U. Puschak)

Minigolf mal anders

Am letzten Freitag der Sommerferien veranstaltete der Musikverein Bonstetten sein alljährliches Ferienprogramm. Und das war dieses Jahr besonders gefragt: Bereits nach kürzester Zeit gab es keine Plätze mehr! Und so starteten insgesamt 15 Kinder mit 4 Betreuern zum zum 3D-Neongolf nach Gersthofen. Der Clou: Die 18 Minigolfbahnen befinden sich in einer dunklen Halle, in der Schwarzlicht die verschiedenen Themenwelten eindrucksvoll erleben lässt.

Und nicht nur das: Auch die Kinder hatten sich vor Beginn mit Neon-Farben bemalt und leuchteten im Dunkeln. In den folgenden 2 Stunden kämpften sich die drei Teams dann durch die Antike, eroberten den Dschungel, flogen ins Weltall und tauchten in verschiedene Unterwasserwelten ab. 3D-Brillen machten das Erlebnis noch plastischer. „Das war echt cool!“, „Am besten war die Schanze!“ oder „Hast du gesehen, ich hab die allerschwerste letzte Bahn mit einem Schlag geschafft!“ waren nur ein paar der Stimmen, die nach erfolgreichem Spiel zu hören waren. Nach einer kleinen Stärkung in der Sportsbar machte sich die Bonstetter Gruppe dann wieder auf den Heimweg. Auch die Betreuer waren sich einig: „Das hat richtig großen Spaß gemacht!“, so Carolin Greger, 1. Vorsitzende des Musikvereins.

Adelsried 1000 – d‘ Bonstetter Musi war dabei!

„Unser letztes Bier, das trinken wir dann immer noch im alten Lagerhaus!“, so ein Besucher kurz vor der Nachtwächterstunde beim Fest „Adelsried 1000“. Und das war bei weitem keine Ausnahme. Viele Bonstetter – und natürlich auch andere Gäste – machten noch bei den Bonstetter Musikanten Halt, bevor sie sich dann am Ende eines Festtages auf den Heimweg machten. Aber nicht nur abends, sondern auch tagsüber war in der Hofstelle der Stauffersberger Musikanten viel los. Kulinarisch lockten „Scharfer Deifl“ und „Sanfter Engel“, und bei den „Saufz’n im Weckla“ musste man meist sogar in der Schlange stehen. Aber auch musikalisch war in der „Bonstetter Hofstelle“ einiges geboten: Ob Stamm- oder Kleinbesetzung der Stauffersberger Musikanten selbst oder die Gruppe „Griabig g‘mütlich“ – Blasmusik gab es im alten Lagerhaus immer wieder. Auch die „Alte Polsterei“ zog viele Zuschauer an, die unserem Polsterer Martin Brandler über die Schulter schauen wollten, um zu sehen, wie denn z.B. ein Sofa entsteht.

„Es war natürlich viel Arbeit und Zeit nötig, um den jetzigen Bauhof in eine historische Hofstelle zu verwandeln, aber letztendlich war es einfach toll, dass wir dabei sein durften!“, so Carolin Greger, 1. Vorsitzende des Musikverein Bonstetten. „Aber das alles hätten wir nicht geschafft, wenn wir nicht von so vielen Seiten Unterstützung bekommen hätten“, so Greger weiter. Daher möchte sie sich zusammen mit dem ganzen Organisationsteam an dieser Stelle bei allen Helferinnen und Helfern bedanken: Allen voran beim Team vom Adelsrieder Bauhof, dass wir dort vor, während und nach dem Fest „einziehen“ und heimisch sein durften. Darüber hinaus bei der Gemeinde Adelsried und ihrer Bürgermeisterin Erna Stegherr-Hausmann für die allgemeine, organisatorische Unterstützung. Ein besonders großes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die während den Festtagen in Küche, Schänke oder an der Kasse Dienst getan haben. Um aus dem Bauhof „unsere Hofstelle“ zu machen, war im Vorfeld viel Arbeit und Material nötig. Daher auch ein großer Dank an alle, die in den Wochen zuvor mit uns in Adelsried gewerkelt haben. Und natürlich ein Dank an alle, die uns mit Sach- und Materialspenden unterstützt haben, allen voran Daniel Demharter (deka messebau gmbh) und Johannes Greger (GREGER Eventservice). Last but not least auch ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Musikanten, die bei der Bonstetter Hofstelle dabei waren! „Das war natürlich ganz wichtig – denn eine Musiker-Hofstelle ohne Musik, das geht ja nicht!“, meint Carolin Greger. Alles in allem blickt sie mit ihrem Team auf äußerst erfolgreiche Festtage zurück. „Wir waren sehr zufrieden und sind froh, dass wir dieses Fest mitgestalten und mitfeiern durften!“