Blasmusik im Biergarten als voller Erfolg

Als voller Erfolg kann unsere Idee “Blasmusik im Biergarten” gewertet werden. Der Biergarten war voll – es wurden sogar noch mehr Tische aufgestellt. Und auch im Dorfpark waren Besucher, die sich den Abend nicht entgehen lassen wollten.

Nadine Schiffelholz erarbeitete in gerade mal vier Proben ein Programm, das sowohl Polkas und Märsche als auch moderne Stücke umfasste. Dass ihre Idee, statt einer Probe einen Auftritt im Biergarten zu bestreiten, später auch vom Hotel- und Gaststättenverband in selber Form umgesetzt wurde, zeigt die Wichtigkeit des Zusammenhalts. Denn genau einen Tag später rief der Verband zur “Woche der bayerischen Biergartenmusik” auf – bei der sich Musikvereine in den Biergärten zur Unterstützung der Gastwirtschaften präsentieren sollen.
Nach zwei Stunden Programm gab es zahlreiche Zugabe-Wünsche als auch Rufe, die eine Wiederholung dieser gelungenen Aktion wünschten.

Unser Dank gilt Martina und Holger Voigt und dem Team des “Bräu-Stübles” für die gute Kooperation und allen Gästen, die an diesem Abend unsere Zuhörer waren.

Blasmusik im Biergarten

Die Corona-Pandemie hat unseren Terminkalender ab März gehörig durcheinandergewirbelt. Aber seit ein paar Wochen ist zumindest ein gemeinsames Proben, wenn auch mit Abstand, wieder möglich.

Um wieder ein Stück Normalität einkehren zu lassen, kam die Idee auf, eine Probe ins Freie zu verlegenen und so gleichzeitig „Blasmusik im Biergarten“ zu bieten. Daher wollen wir am Donnerstag, den 23. Juli ab 19 Uhr im Biergarten beim Bräu-Stüble aufspielen.

Aufgrund der Auflagen bzw. der notwendigen Abstände und des damit verbundenen erhöhten Platzbedarfs, werden wir voraussichtlich nebenan am Dorfplatz spielen. Wir freuen uns aber – trotz der Distanz – über jeden Besucher – egal ob im Biergarten oder am Dorfplatz selbst.

Corona machte leider auch einen vorübergehenden Wechsel am Dirigentenpult notwendig, da Norbert Rachuth leider aufgrund von Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehörte. So nimmt Nadine Schiffelholz vorerst seinen Platz ein, leitet vorübergehend die Proben und wird auch bei „Blasmusik im Biergarten“ die musikalische Leitung innehaben.

Bei schlechtem Wetter werden wird die Aktion eine Woche später (30. Juli) nochmals in Angriff nehmen.

Absage Maifest

Schweren Herzens müssen wir aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage und der daraus resultierenden Vorschriften, das diesjährige Maifest absagen. In der über 35-jährigen Geschichte ist es das erste Maifest das leider nicht stattfinden kann.

Den Kabarettabend mit „Tom und Basti“ wurde auf Donnerstag, den 22. Oktober 2020 verschoben. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit oder können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden. Genauere Informationen bzgl. des Veranstaltungsorts des Kabarettabends werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Wir, der Musikverein Bonstetten würden uns freuen, Sie gesund als unsere Gäste beim nächsten Maifest vom 13. – 16. Mai 2021 begrüßen zu dürfen.

Kabarett am Maifest: Terminverschiebung aufgrund Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, aufgrund der Planungssicherung den Kabarett-Abend des Maifestes auf Donnerstag, den 22. Oktober 2020 zu verschieben. 

Die erworbenen Eintrittskarten behalten weiter Gültigkeit und können zum neuen Termin eingelöst werden. Sofern Sie an dem neuen Termin verhindert wären, können Sie selbstverständlich die Karten an den Vorverkaufsstellen zurückgeben. Über den neuen Termin und weitere Details werden wir zu gegebener Zeit über die Medien sowie auf unserer Internetseite informieren. Inwieweit das Maifest an sich durchführbar ist, werden die nächsten Wochen zeigen.

Bleiben Sie gesund!

Absage Jahreshauptversammlung

Die für heute, 6. März 2020, um 20 Uhr geplante Jahreshauptversammlung findet aus Vorsorge-Gründen und angesichts der aktuellen Entwicklungen im Ort nicht statt.
Die Versammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden – dieser Termin wird dann bekannt gegeben und entsprechend wird dazu eingeladen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2020

Der Musikverein Bonstetten möchte hiermit alle Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung einladen. Die Veranstaltung findet am Freitag, den 6. März 2020 um 20.00 Uhr im Musikheim (Gemeindehaus – Bahnhofstr. 4) statt.

 
Tagesordnung:
1. Musikalische Einleitung
2. Begrüßung & Totengedenken
3. Bericht des Schriftführers
4. Bericht des Dirigenten
5. Bericht der Jugendleiterin
6. Bericht des Vorstands
7. Bericht der Kassiererin
8a. Bericht der Kassenprüfer
8b. Entlastung des Kassierers und der Vorstandschaft
9. Neuwahlen der Vorstandschaft
10. Wünsche und Anträge, Verschiedenes

Anträge müssen schriftlich bis spätestens 3 Tage vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht werden.

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen – zeigen Sie Ihr Interesse am Verein durch die Teilnahme an der Mitgliederversammlung.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

150 Jahre Ehrenamt,150 Jahre Treue zur Blasmusik

Das Der-Königs-Konzert der Stauffersberger Musikanten bot denn auch einen wahrhaft würdigen Rahmen, um besonders verdiente Musiker des Musikvereins Bonstetten zu ehren.

150 Jahre Treue zur Blasmusik (v.l.n.r.): Roland Fladerer, Martin Brandler und Anton Sapper

Dieses Jahr schafften es gleich drei Musiker, für je 50 Jahre Treue und Verbundenheit zur Blasmusik und zum Verein ausgezeichnet zu werden. Martin Brandler, langjähriger Vorsitzender und jetziger Ehrenvorsitzender, wurde von Angela Ehinger vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund ebenso für diese herausragende Treue zum Ehrenamt geehrt wie Roland Fladerer und Anton Sapper.

Die Geehrten beim Drei-Königs-Konzert (v.l.n.r.): Roland Fladerer, Anton Sapper und Martin Brandler (alle 50 Jahre), Thomas Förg (25 Jahre), Norbert Schlicht (45 Jahre), Johanna Treu (20 Jahre), Matthias Stegherr (30 Jahre), Marina Fladerer (2. Vorsitzende MVB), Angela Ehinger (Bezirksvorsitzende ASM), Carolin Greger (1. Vorsitzende MVB)

Bereits 25 Jahr aktiv dabei ist Thomas Förg, Johanna Treu schaut auf 20 Jahre zurück. 30 Jahre sind es bei Matthias Stegherr, Norbert Schlicht hält dem MV Bonstetten bereits seit 45 Jahren die Treue.

Angela Ehinger lobte ebenso wie die Vorsitzende des Vereins, Carolin Greger, das große Engagement der Musiker, den Übungsfleiß, den Zusammenhalt im Verein, denn „ohne all dieses Engagement gäbe es keine Vereine, keine Musik!“

(Text & Bild: U. Puschak)

Drei-Königs-Konzert 2020 lockt Zuschauer aus nah und fern

Gelungene Premiere für Norbert Rachuth am Dirigentenpult

Ob es wohl die Neugier war, die dieses Jahr so viele Zuhörer in die Mehrzweckhalle nach Adelsried lockte? Jedenfalls musste wegen des Ansturms auf das traditionelle Konzert zusätzliche Stühle geholt werden! Nun, nach 20 Jahren mit Gudrun Gastl am Dirigentenpult hatte im September 2019 Norbert Rachuth den Dirigentenstab in Bonstetten übernommen und am Drei-Königstag sein erstes Konzert mit den Stauffersberger Musikanten aus Bonstetten präsentiert. Das war sicherlich ein zusätzlicher Anreiz, sich diesen Ohrenschmaus zu gönnen.

Abwechslungsreiches Programm begeistert

Zum siebten Mal war es gelungen, Sponsoren für das Programm dieses Konzerts zu gewinnen, die mit ihrer Patenschaft für die Stücke den Musikverein unterstützen. Den Auftakt machten die Musiker mit „Monumentum“ des jungen österreichischen Komponisten Martin Scharnagl, bei dem sie durch die wechselnden und ungeraden Taktarten anfangs durchaus gefordert wurden, wie Moderatorin Marina Fladerer einräumte. Die Zuhörer merkten davon nichts, sie waren von diesem fulminanten Start begeistert. Bestens bekannt war der Marsch „Adelsried Eintausend“ aus der Feder von Kurt Pascher. Schließlich war wohl jeder der Zuhörer mindestens einmal beim großen Fest „Adelsried 1000“. Dann zeigte sich die große Vielfalt diese Konzerts: Bei John Miles‘ „Music“ (… was my first love and it will be my last) summten viele Gäste mit. Offenbar verbinden sie mit dieser Rockballade schöne Erinnerungen. Nach den Ehrungen machen die Musiker einen äußerst gelungenen Exkurs zum „Triumphal March from Aida“ von Guiseppe Verdi. Marina Fladerer begeistert zuerst die Zuhörer mit der Geschichte dieser Oper, die als Auftragswerk entstand. Zunächst muss sich der Künstler geweigert haben, doch 150.000 Goldfranken waren offenbar schließlich ein überzeugendes Argument! Nachdem die Trompeten und Flügelhörner mit Rhythmus und Höhe beim Triumpfmarsch doch sehr gefordert sind, ging es anschließend in die Pause.

Scheinwerferlicht für Solisten

Im zweiten Abschnitt des Konzerts rückten einige Solisten ins Scheinwerferlicht, die man als Zuhörer oft nur als Begleit- oder Rhythmusinstrument wahrnimmt. Völlig zu Unrecht, wie Sebastian Schaller mit seiner Tuba eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit der Polka „Der fidele Bassist“ präsentierte der junge Musiker sein Instrument und riss die Gäste zu Szenenapplaus hin. Amy Winehouse wurde unter anderem mit „Valerie“ berühmt, ein Lied, das die Stauffersberger Musikanten brillant interpretierten, bevor Markus Mayr als Bonstetter „Fegerländer“ als Solist die Bühne für sich behauptete. Die österreichischen Fegerländer sind eine junge volkstümliche Big Band, die auf hohem Niveau böhmische Blasmusik mit moderner Schlager-Big-Band-Musik vermischen. Mit „My Dream“ begeisterte Markus Mayr das fachkundige Publikum, bevor dann die volle Aufmerksamkeit Thomas Förg gehörte, der beim „Solo for Percussion“ das Scheinwerferlicht für sich beanspruchte. Szenenapplaus belohnte auch ihn für super Darbietungen bei „King of Swing“ und bewies auch den nicht so versierten Gästen, wie wichtig und brillant Schlagzeug sein kann. Lang anhaltender Applaus schien nach der ersten Zugabe das Konzert zu beenden, aber: „So kommen die Bonstetter uns nicht davon!“, seufzte Marianne. „Da geht schon noch was! Sie waren einfach super!“, fügte Lorenz an. „Und der neue Dirigent, der Norbert Rachuth, der macht seine Sache richtig gut!“, befand denn auch Sarah. Bei so viel Lob, na da gab es natürlich gleich noch zwei weitere Zugaben! Zunächst glänzte Roland Fladerer als Solist auf seiner Trompete bei „Wunderland bei Nacht“, bevor der Komponist von „Adelsried Eintausend“ bei seinem Marsch selbst den Dirigentenstab schwang, Kurt Pascher. Nach diesem Feuerwerk der Blasmusik ging es dann beschwingt nach Hause.

(Text & Bild: U. Puschak)